Auszug aus der Präambel:
"Jedes Kind hat das Recht gesund aufzuwachsen, sich positiv zu entwickeln und seine eigene Persönlichkeit zu entfalten. Die gemeinnützige Bundesstiftung Kinderzukunftsnetz hat die Aufgabe, soziale und gesundheitliche Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen zu verhindern. Jedem Kind muss ein würdiger Start ins Leben ermöglicht werden."
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gerade die in der frühen Kindheit erfahrene Benachteiligung wirkt sich ein Leben lang auf die Entwicklung aus und beeinflusst das Bindungs-, Sozial- und Leistungsverhalten nachhaltig.
Kinderarmut und gesellschaftliche Benachteiligung sind oftmals direkt miteinander verbunden. Durch die Prävention von Kindeswohlgefährdung und die nachhaltige Senkung der Kinderarmut können Langzeitfolgen wie Verhaltensstörungen, Schulversagen, Drogenabhängigkeit und Kriminalität reduziert werden. Auch werden dadurch hohe Nachfolgekosten im Jugendhilfe- und Bildungsbereich gesenkt und eine Wiederholung in den Nachfolgegenerationen vermieden.